Kosmovision einer neuen Realität. Träumen – neu erschaffen, vom Unsichtbaren ins Sichtbare.

Je nach Kindheits-Trauma (=schwierige Umstände) haben die einen mehr Angst die Geborgenheit (Bedürfnis nach Bindung) zu verlieren, die anderen haben mehr Angst ihre Freiheit (Bedürfnis nach Autonomie und Selbst-Kontrolle) zu verlieren. Um diese beiden Pole oszilliert der ganze Konflikt im Inneren, wie im Außen, als Spiegel.

Die alten Glaubenssätze (z.B. „Ich muss deine Erwartungen erfüllen“, oder z.B. „Ich darf mich nicht lösen“), die sich als Überlebensstrategien seit unserer Kindheit in uns einprogrammiert haben, sind tief in unserem Ego verankert und führen zu einer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit. Dies gilt es aufzulösen und sich davon ein für alle Mal zu befreien.

Solange wir in unserem Ego sind und weiterhin gegeneinander kämpfen sieht es nicht gut aus mit dieser Welt, weder mit der „alten Normalität“ (in der wir mit 200 km/h auf eine Wand zu gerast sind), noch mit irgendeiner „neuen Realität“. Die einen haben eher Angst vor dem Zusammenbruch der (Familien-)Struktur, wenn sich nicht alle an die gemeinsamen „guten Kompromisse“ (s.a. Handlungseinschränkungen, Mundschutz, Impfen etc.) halten, die anderen haben mehr Angst vor einer Übermacht und Unterwerfung durch eine solche Struktur, der sie sich ausgeliefert fühlen.

Wir sind mit unseren alten Mustern, altem Groll, alten Enttäuschungen und Verletzungen, die wir als unnötigen Ballast noch immer mit uns herumschleppen, komplett vorhersehbar und leichtest kontrollierbar. Die Mayas (u.a.) sagen, dass es Licht- und Schattenkräfte in der Natur des Lebens, der Welt, gibt. Die dunklen Kräfte kontrollieren, manipulieren uns und wollen uns klein halten, als Sklaven. Das Manipulationsmittel ist Angst.

Indem man uns Angst einflößt kann man uns kontrollieren. Dies ist seit Jahrtausenden so und hat sich nicht nur seit z.B. der Maya Hochkultur um ein Vielfaches erlebbar erwiesen. Aus der Kosmovision der Mayas gibt es Menschen, die mit der dunklen Seite der Wirklichkeit „zusammenarbeiten“, bewusst, oder unbewusst. Am gefährlichsten für die menschliche Spezies waren und sind diejenigen, die es bewusst tun. Solchen, im modernen Sprachgebrauch auch als „Schwarzmagier“ zu bezeichnenden Menschen geht es nur um Macht und Kontrolle, über alles.

Leider dreht es sich in unserer Welt bereits seit langem nur noch darum. Geld ist die neue Religion. Die Wissenschaftler sind die neuen Priester. Das Wissen und die Macht war und ist einigen wenigen Männern (!) in den patriarchalen Herrschaftsstrukturen vorbehalten. Der breiten Masse, den sog. „Schafen“ wird seit Generationen ein Interpretationsschema weitergegeben, über die sog. „schwarze Pädagogik“ in der Erziehung und Sozialisation, dass wir glauben, ja uns sogar danach sehnen, dass jemand im Außen für uns sorgt, uns bei der Hand nimmt und den richtigen Weg zeigt.

Man hat uns von unserer Eigenmacht völlig abgeschnitten und dabei auch noch versucht, über die kühle Verstandesebene im mentalen Erleben voneinander zu trennen. Das dürfen wir nicht zulassen. Es geht darum uns zu verbinden. Der Mensch hat die Fähigkeit sich mit der Urquelle zu verbinden. Es braucht niemand im Außen der uns sagt was richtig und was falsch ist, uns vermeintlich „rettet“ und uns dadurch nur noch mehr kontrolliert und abhängig macht. Woran erkennen wir die „dunkle Seite der Wirklichkeit“ wie die Mayas den Teil nannten, der der menschlichen Spezies feindlich gesinnt ist? Schauen wir uns um in der Welt. Überall dort, wo es um Macht und Kontrolle geht, überall dort wo zerstört, manipuliert, ausgebeutet, getötet, verletzt, vergewaltigt, gebrandrodet, verschmutzt wird. Überall dort, wo es ein Ungleichgewicht gibt.

In der Kosmovision vieler Jahrtausende alter Naturvölker ist der Mensch als Hüter der Erde dazu verpflichtet für Harmonie und Gleichgewicht mit allen Lebewesen und der Natur zu sorgen. Was aktuell gerade geschieht ist, dass all die Disharmonien, die lange im Verborgenen waren, in uns selbst genauso wie auch gesellschaftlich und global, an die Oberfläche geraten. Mit einem System, das das Leben ALLER und von ALLEM nicht schätzt, sondern sogar zerstört und wo ein paar wenige sich auf Kosten der Gesundheit, der Harmonie und des Gleichgewichts aller anderen Lebewesen und Menschen auf dem Planeten bereichern, bin ich nicht einverstanden.

Wann werden wir endlich erkennen, dass wir alle eine Familie sind? Wir brauchen dringend eine Revolution des Bewusstseins. Wird höchste Zeit, dass eine kritische Masse von Menschen entsteht, die wieder auf ihr Herz hören und danach handeln.